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Aktuelle Veranstaltungen 16. Dezember 2008, 20h GLEICHBERECHTIGTE KOOPERATION STATT FREIHANDEL UND AUSBEUTUNG - Ein Teil der neuen aggressiven Außenwirtschaftsstrategie der EU sind die Verhandlungen über ein
17. Dezember 2008, 20h HANDELSABKOMMEN ZWISCHEN EU UND MITTELAMERIKA Veranstalter: AK Lateinamerika Bis zum Jahr 2010 möchte die Europäische Union zur Weltwirtschaftsmacht Nummer eins aufsteigen. Zu dieser neuen EU-Außenwirtschaftsstrategie passen
die Verhandlungen mit den Staaten Mittelamerikas über ein
Assoziierungsabkommen. Die Forderungen der EU sind eindeutig: |
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6. November 2008, 19.30h Kolumbien: KOHLE FÖRDERN STATT MENSCHENRECHTE? Veranstalterinnen: BASO (Basis Initiative Solidarität) und das Informationsbüro Nicaragua e.V. Aus gegebenem Anlass der Rundreise dreier Aktivist_innen aus Kolumbien: Catatumbo ist der Name einer Region im Nordosten von Kolumbien, die an Venezuela grenzt und zum Departement Norte de Santander gehört. Sie ist ausgesprochen reich an Bodenschätzen. Außer Erdöl, das seit Jahrzehnten gefördert wird, gibt es auch riesige Lagerstätten von Steinkohle. Kanadische, mexikanische und kolumbianische Minenunternehmen beabsichtigen derzeit, den Abbau von Kohle in der Catatumbo-Region massiv zu beschleunigen. Dies verstößt gegen die Rechte und Interessen der indigenen und bäuerlichen Bevölkerung, die zu diesen Bergbauvorhaben nicht wie rechtlich vorgeschrieben konsultiert wurde. Die Catatumbo-Region wird von verarmten Kleinbauern und den Barí-Indígenas bewohnt. Die ländliche Bevölkerung wurde im letzten Jahrzehnt Opfer massiver Menschenrechtsverletzungen und Vertreibungen. 30 000 Menschen mussten Haus und Hof aufgeben und flüchten. Die dramatischen Menschenrechtsverletzungen werden mit dem Interesse an der Erschließung der Bodenschätze in Zusammenhang gebracht. Auch die großflächige Anlage von Ölpalm-Plantagen für Agrodiesel haben den Landkonflikt in der Region Catatumbo verschärft. Zehn Prozent der in Kolumbien insgesamt geförderten Kohle – 6,9 Mio. Tonnen – wurden 2007 nach Deutschland exportiert. Damit ist Deutschland das wichtigste Einfuhrland für kolumbianische Kohle in der EU geworden. Im Vergleich zu 2006 hat sich der Import fast verdoppelt. Das gibt Anlass, sich aus direkter Quelle über die Situation der Bevölkerung in der kolumbianischen Catatumbo-Region zu informieren. 30.10. - 2.11. 08 attac-LATEINAMERIKA-KONGRESS In Lateinamerika ist in den vergangenen Jahren viel in Bewegung geraten. Ansätze partizipativer Demokratie wie die neuen Verfassungen und partizipative Haushalte, Projekte Solidarischer Ökonomie wie selbstverwaltete Betriebe, Alternative Medien wie Basisradios und der Fernsehsender TeleSur, die Rücknahme von Privatisierungen, Landreformen, Bildungs- und Gesundheitsreformen zum Wohle der Bevölkerung, neue Wege ökologischer Nachhaltigkeit, internationale, emanzipatorische Projekte wie ALBA und die Bank des Südens, die Alternativen zu Freihandel und globalen Institutionen wie IWF und Weltbank darstellen, sind auch das Ergebnis der vielfältigen Aktivitäten sozialer Bewegungen und haben diesen gleichzeitig neuen Auftrieb gegeben. Entsprechend hat sich auch die Solidaritätsarbeit in Deutschland in Richtung einer Solidarität als „Zweibahnstraße“ verändert, in der es nicht mehr nur darum geht, die Bewegungen in Lateinamerika zu unterstützen, sondern auch darum, von den neuen Wegen, die dort gegangen werden, zu lernen für unsere Auseinandersetzungen und Kämpfe hier. Mit diesen Entwicklungen und Erfahrungen werden wir uns auf dem Kongress beschäftigen. Weitere Infos unter: 21. Oktober 2007 ab 17h LESUNG_MUSIK_TANZ_FILM Die Wuppertaler Interkulturtage 2007 starten in der LESUNGEN: Lateinamerikanisches Literaturcafe mit Werken von Eduardo Galeano · 16. September 2007 19.30h **Asalto al Sueño** - Angriff auf den Traum BRD 2006, 83 Min. Regier: Uli Stelzner Tausende Menschen verlassen täglich ihre verarmten Länder Mittelamerikas, um in die USA zu gelangen. Mit dem Grenzübertritt im Norden Guatemalas nach Mexiko begeben sie sich auf eine der gefährlichsten Migrationsrouten der Welt. Nur mit einer kleinen Digitalkamera reist der Regisseur in diese kleine Grenzregion im äußersten Süden Mexikos. Der bewegte und gleichsam bewegende Film ist auch die Geschichte der wiederholt zufälligen Begegnungen mit Noe, einem Migrant aus El Salvador. Seine Agonie zeigt auf tragische Weise Anfang und Ende, Hoffnung und Scheitern einer in Bewegung geratenen Menschheit. So, 15. Juli 2007 19.30 **Der Kleiderhaken** - Die Schattenseiten des Freihandels in der globalen Bekleidungsindustrie BRD 2006, 70 Min. Regie: Dorit Siemers, Heiko Thiele (zwischenzeit e.V.) Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist von andauernder Produktionsverlagerung in Niedriglohnländer geprägt. Heute ist es weitaus billiger, die verschiedenen Produktionsschritte über den gesamten Globus zu verteilen: 90% unserer Kleidung werden mittlerweile in Niedriglohnfabriken, auch Maquiladoras genannt, hergestellt. Ein Beispiel ist Honduras: Die Stadt San Pedro Tula gilt als die Maquiladora-Metropole in Mittelamerika. Die Fabriken produzieren Kleidungsstücke für den nordamerikanischen und europäischen Markt. Niedrige Löhne, fristlose Kündigungen, Übergriffe und Gewerkschaftsverbot gehören zum Alltag dieses Wirtschaftszweiges. Die Dokumentation zeigt die Globalisierung der Bekleidungsindustrie und ihre Konsequenzen für die ArbeiterInnen und ihre Familien, die Umwelt und die regionalen Wirtschaftskreisläufe in den sog. Entwicklungsländern. anschließend: Diskussion in der Cafeteria mit den FilmemacherInnen -----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Fr. 15.Juni 2007, 20:00 Uhr * *Der Große Ausverkauf*
Veranstaltungen im März 2007 "Yo decido mi vida!" "Ich entscheide über mein Leben!" 16. März '07 um 19 Uhr Veranstaltungsort: Frauenverband Courage Holsteiner Str. 28, 42107 Wuppertal
Per Gesetzesänderung kurz vor den Wahlen wurden die nicaraguanischen Frauen in eine längst vergangen geglaubte Zeit zurückversetzt: Am 26. Oktober 2006 ist trotz zahlreicher Proteste eine Gesetzesänderung von der Nationalversammlung mit Zustimmung der FSLN-Abgeordneten verabschiedet worden, die in Nicaragua auch die Abtreibung aus medizinischen Gründen unter Strafe stellt. War es seit 1893 den ÄrztInnen erlaubt einen Schwangerschaftsabbruch vorzunehmen, wenn das Leben der Frauen gefährdet oder sie vergewaltigt worden waren, so drohen nun den ÄrztInnen wie den Frauen vier bis acht Jahre Haft. Dieser Rückschritt in Zeiten von vor mehr als 100 Jahren, wird in Nicaragua von Frauenorganisationen mit der Inquisition verglichen.
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