Rundschreiben 2012

Das neue Rundschreiben 2012

TitelbildKarina_kleinUnser neues Rundschreiben 2012 ist nun auf unserer Seite online zum Lesen und steht als pdf zum Download zur Verfügung. Gerne senden wir das Rundschreiben auch in der Papierversion oder als email zu.
Mit besten Wünschen für ein glückliches, gutes, gelingendes Jahr 2012!

 

Aus der Arbeit unserer Partnerorganisationen in Nicaragua

mujeres de Cristo Rey en acto comunitario2011 war die politische Debatte in Nicaragua bestimmt von der Präsidentschaftswahl im November. Eine große Herausforderung für die Bildungs- und Kampagnenarbeit unserer Partnerorganisationen bestand darin, die eigene Arbeit für Selbstorganisation, Mitbestimmung und Demokratie, Solidarität, Frauenrechte und soziale Gerechtigkeit nicht von den machtpolitischen Interessen im Ränkespiel der Wahlkämpfer_innen instrumentalisieren zu lassen. Die Organisationen, die wir in 2011 wieder institutionell unterstützten, begreifen sich selbst allesamt als politische Organisationen und Teil einer sozialen Bewegung. Manche von ihnen sehen die alte neue Regierung Ortega überaus kritisch. Im Folgenden sind die Organisationen und solche Aktivitäten dargestellt, die mit der Unterstützung des Infobüros finanziert wurden.

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Agrosprit im Tank

Nierenversagen bei den Plantagenarbeiter_innen

BiospritUebergabeUnterschrPellasAug11In den letzten 11 Jahren sind in Nicaragua 5000 Menschen an chronischem Nierenversagen (spanisch: insuficiencia renal crónica, IRC) gestorben, die meisten von ihnen ehemalige Zuckerrohrarbeiter_innen oder auf den Plantagen lebende Familienangehörige. Tausende weitere sind erkrankt, wurden entlassen und stehen nun vor dem Nichts. Ihre Selbsthilfeorganisationen machen den jahrelangen Einsatz von Pestiziden auf den Plantagen für ihr Leiden verantwortlich.

Foto: Heinz Reincke

Sie fordern
  • Entschädigungen durch die Zuckerrohrbetriebe San Antonio (Pellas) und El Viejo (Pantaleon/Guatemala),
  • Überlebenshilfe für die Familien und
  • einen Stopp des Pestizideinsatzes auf den Plantagen.
Über ihre Situation, die Dauerprotestcamps und ihre Forderungen haben wir ausführlich berichtet (vgl. das Interview im Schwerpunktheft „30 Jahre Revolution in Nicaragua“ (2009) und den entsprechenden Artikel in der movida 2011).

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Was sind schon zwei Grad mehr?!

Mit dem Bildungslabor Lateinamerika entstehen neue Bildungsmatierialien zum Thema "Klimawandel und Umweltkonflikte in Lateinamerika"

 

Im Frühjahr des Jahres 2011 haben wir unser Bildungsprogramm Fokuscafés Lateinamerika mit der Veröffentlichung von fünf Werkheften und einer DVD erfolgreich abgeschlossen. Für unsere Umsetzung des Konzepts, verschiedene Lateinamerikathemen mit partizipativen Trainingsmethoden des Globalen Lernens zu verbinden, erhielten wir sehr positive Resonanz. Das äußerte sich nicht nur in den großen Bestellzahlen der Werkmappe, sondern auch durch die Auszeichnung des Bildungskongresses „Weltweitwissen 2011“ als herausragendes Beispiel zu Globalem Lernen und Bildung für Nachhaltige Entwicklung.
Motiviert von diesem Erfolg begannen wir im Anschluss mit unserem neuen Projekt, dem Bildungslabor Lateinamerika. Ebenfalls auf partizipative und aktivierende Methoden bauend haben wir mit diesem Projekt die bisherige Themenpalette des Fokuscafés – bestehend aus „Migration“, „Ökonomie“, „Eine Welt“, „Geschichte“ und „Klischees“ – um das Thema „Klimawandel und Umweltkonflikte in Lateinamerika“ erweitert.

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Stimmen zur Wahl

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