Informationsbüro Nicaragua: BIENVENID@S!

Ratifizierung des Assoziierungsabkommens EU-ZA steht bevor!

Nach der Lobbyarbeit der letzten Monate wurde am 2. Mai 2013 im Bundestag das Assoziierungsabkommen EU-Zentralamerika wie erwartet mit den Stimmen der Koalition gegen die geschlossene Opposition angenommen. Hier ist der Link zum Plenumsprotokoll zur AdA-Debatte, interessant nachzulesen, es ist TOP 18, S.195-202: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/17/17237.pdf#P.29958.
 
Nun kommt das Assoziierungsabkommen ähnlich wie es im Fall Peru / Kolumbien war in den Bundesrat. Der Bundesrat wird voraussichtlich am 7. Juni entscheiden. Die Oppositionsfraktionen werden über ihre Bund-Länder-Koordinationsstellen die Länderregierungen informieren und zu überzeugen versuchen, aber es wird vor allem auf die Mobilisierung auf Länderebene ankommen.
 
 
Unsere Stellungnahme dazu kann in einem gemeinsamen offenen Brief der NRO an die Mitglieder des Bundesrats (hier als Bsp. an Hannelore Kraft) nachgelesen werden.
 

Über Tank und Tellerrand hinaus: Agrosprit am Beispiel Nicaragua

agrosprit hand webDer Anstieg der Zuckerrohrproduktion hat aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Agrosprit aus den Ländern des globalen Südens fatale Folgen in Zentralamerika. Der Anbau schädigt sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit der Menschen. Insbesondere der Einsatz von Pestiziden führt zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen. Um große Flächen Zuckerrohr anbauen zu können, kaufen Großkonzerne immer mehr Land und entziehen den Kleinbäuer_innen somit die Subsistenzgrundlage.
Im Rahmen des Projekts zu Agrosprit und Landgrabbing wollen  wir vom 7. bis 9 Juni ein Seminarwochenende und Vernetzungstreffen veranstalten. Außerdem soll  es mehrere Vorträge und Workshops  zu diesem Thema in NRW geben.

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nahua script 15 - Solidarität heute und morgen

In diesem Sammelband „Solidarität heute und morgen – Perspektiven gegenseitiger Unterstützung“ werden, in Rückbezug auf die Nicaragua Konferenz, die CharaktePlakat Icon kleinrzüge und Themen der Nicaragua Solidarität im 21. Jahrhundert diskutiert. Die zentralen Themen der Konferenz werden aufgearbeitet und weiter diskutiert. Im Vordergrund steht die Frage, wie die Perspektiven der Zusammenarbeit zwischen den Basisbewegungen des globalen Südens und den Solidaritätsgruppen des globalen Nordens sich in Zukunft gestalten.

In welcher Form kann der Kampf der Frauen gegen die alltägliche Gewalt unterstützt werden? Wie kann ein gemeinsamer Widerstand gegen neoliberale Wirtschaftspolitik und Freihandelsabkommen aufgebaut werden? Welche Chancen bietet fairer Handel für die ländlichen Kooperativen? Welche Rolle spielt der steigende Verbrauch von Ressourcen, beispielhaft am Thema Agrosprit? Was sind die neuen Herausforderungen für die Nicaragua Solidaritätsarbeit?

Bestellt werden kann der Sammelband für 5,- Euro (zzgl. Porto)