Die Kampagne

Freihandel steht in den entwicklungspolitischen Diskussionen der letzten Jahre immer öfter auf der Tagesordnung. Sei es als Schreckgespenst oder Heilsbringer. Aber:

- Wer gewinnt eigentlich durch den „Freien Handel“, wer sind die Verlierer?
- Was versteckt sich hinter den Abkommen mit so merkwürdigen Namen wie CAFTA, ALCA / FTAA, NAFTA?
- Wer verhandelt bei den Freihandelsverhandlungen eigentlich was mit wem und warum?
- Was für konkrete Auswirkungen hat die neoliberale Wirtschaftspolitik für die Menschen in Zentralamerika?
- Warum werden dort Wasser, Strom und Telekommunikation privatisiert? Und warum wehren sich die Leute dagegen?
- Wie diskutieren die Basisgruppen in Mittelamerika über die Globalisierung? Und welche Alternativen sehen sie zum „Freien Markt“?
- Was hat Freihandel eigentlich mit uns zu tun?

Am Beispiel der Liberalisierungsprozesse in Zentralamerika wollen wir den "Freihandel in Mittelamerika" greifbar machen. Wir wollen Diskussionsprozesse und Bewegung in Solidaritäts-und globalisierungskritischen Gruppen anstoßen und so zu größerer Handlungsfähigkeit in den politischen Auseinandersetzungen kommen - auch und nicht zuletzt hier bei uns. Dabei geht es uns darum, die Diskussionsprozesse in Mittelamerika hier bekannt machen und zugleich unsere Partnerorganisationen in Nicaragua in ihrer Bildungsarbeit zum Freihandel unterstützen.
 
Wir sind überzeugt davon, dass es Alternativen zum neoliberalen Kapitalismus gibt. Und wir denken, dass diese Alternativen nicht ausschließlich im nationalen Rahmen gedacht und diskutiert werden können. Deshalb halten wir einen Austausch mit den Bewegungen in anderen Ländern für wichtig und wollen mit unserer Bildungskampagne dazu beitragen.

Zu diesem Zweck wurden folgende Materialien erarbeitet:

- Eine Informationsbroschüre, die einen inhaltlichen Überblick über die Thematik vermittelt
- Bildungsmaterialien (Broschüre und Powerpoint-Präsentation) für Veranstaltungen, Seminare, Workshops u.s.w.

Diese Materialien sind beim Informationsbüro Nicaragua bestellbar unter:
Tel: 0202 - 30 00 30
eMail: info@informationsbuero-nicaragua.org
 
Diese Kampagne wird gefördert durch die:

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herausgegeben vom: Informationsbüro Nicaragua   info@informationsbuero-nicaragua.org  2004-2005