Die Revolution ist ein Buch und ein freier Mensch
 

Hrsg. Otker Bujard; Ulrich Wirper
Informationsbüro Nicaragua, Wuppertal; Städtpartnerschaftsverein Köln-Corinto

384 Seiten im Format 22x28 cm
über 500 farbige Abbildungen

36,00 Euro
PapyRossa-Verlag, Köln, Herbst 2007

Die in diesem Buch vorgestellten Plakate und versammelten Aufsätze – in ihrer Mehrzahl von nicaraguanischen AutorInnen, die in dem revolutionären Jahrzehnt wichtige Funktionen bekleideten - zeugen von der Vielfalt der Ereignisse, von historischer Verwurzelung, von Perspektiven und Hoffnungen, von Kampf und Hingabe, von Niederlagen und Enttäuschungen, aber auch von dem Verlangen, das gute Alte zurück zu gewinnen als Anleitung zu Veränderungen in der Gegenwart, um die Zukunft neu zu gestalten. Die Beiträge stellen eine Abbildung des Spektrums der historischen Einschätzung des revolutionären Jahrzehnts aus der Feder von AutorInnen dar, die aus der gemeinsamen Verbundenheit mit dem sandinistischen Projekt unterschiedlich auf diese Zeit zurückblicken.

Das Buch mit den Plakaten des sandinistischen Nicaragua und der Solidaritätsbewegung hilft Menschen,

die mit ihrem Einsatz das Nicaragua im Aufbruch unterstützt haben, heute ihre eigene Geschichte zu reflektieren, bringt aber auch jungen Leuten, für die Nicaragua nur ein gesichtsloses Land darstellt, eine so weit weg scheinende Zeit mit ihrem ganz anderen Blick des Aufbruchs nah. Dabei werden zusammen mit den nicaraguanischen AutorInnen nach 20 Jahren die Prozesse des revolutionären Jahrzehnts kritisch reflektiert, um Perspektiven für die heutige politische Arbeit zu eröffnen. Die (selbst)kritische Betrachtung der Plakate, der Motive und ihrer Symbolik dient zum einen als Erklärungshilfe, um die Umorientierung in der internationalistischen Solidaritätsbewegung nachzuvollziehen. Zum anderen unterstützt sie die Suche nach revolutionären, basisorientierten Perspektiven.
 
   
 

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